Ich schreib dann mal schnell ein Buch

Besser ein kleines Buch, eines unter 100 Seiten, als gar kein Buch oder mich wieder mal im Romanschreiben verlieren. Lieber bewusst den Tag genießen und kleine Erlebnisse in Geschichten umwandeln, als auf eine Weltreise zu gehen in der Unglaubliches geschieht.  Nein, im Moment bin ich dafür nicht gerüstet.

So, der Computer tritt gerade seinen Rückzug an. Das Schreibprogramm ist abgestürzt, der Bilderordner hängt an einem Bild. Zum Glück ist das Bloggen noch möglich. – Ja, ich überlaste ihn gerade, den PC. So viele Winterbilder und kleine Videos. Der Speicherplatz wird knapp.  – Ist es bei mir nicht auch so? Bin ich nicht auch zu voll mit Informationen`? Die Nachrichten drehen sich überwiegend um ein Virus, das die Welt erobert.

Ein kleines Ding, dass sich vermehrt.

Ob die Minidinger etwas empfinden, wenn sie sich teilen? Ob sie stolz sind auf ihren Nachwuchs und deren Fähigkeiten zur Veränderung? Oder ob sie den nicht vorhandenen Kopf schütteln und gerne auf Ursprüngliches verweisen würden?

Ich schüttle den Kopf über mich und diese schrägen Gedanken. Das Bilderprogramm läuft wieder und ich rufe die Datei „Pfälzer Wald, Altleiningen“ auf. Sofort bin ich drin in dem Tag am 6.7.2013, als ich versuchte das Licht einzufangen, das mich gefangen nahm.

Ein Wald, der zum Träumen einlädt, dabei sind die Menschen ganz nah, die in dem kleinen Ort, mitten im Wald leben. Von denen ich so wenig weiß, weil nie Zeit ist um sie kennen zu lernen.

Heute erlaube ich mir, in der Geschichte einen Sprung zu machen um in Höningen zu landen. Mit Willi auf den Hof der Familie Hirschstein zu reiten um dort eine lange Pause zu machen, um die Menschen zu fragen, was sie bewegt.

Obwohl es doch nur eine Geschichte ist, bin ich ganz aufgeregt.  Kann es kaum erwarten, kann gar nicht so schnell schreiben, wie die Gedanken fliegen. Dabei hatte die Geschichte gestern abend ein ganz andere Wendung nehmen wollen. Eine die der Liebe ein Opfer bringt.

 

Lieber Leser, hier muss ich abbrechen, um erst mal Frühstück zu machen, während draußen die weiße Welt im Nebel wabert. Es ist ja der 16.2.21 und gerade 8 Uhr geworden.

 

‚Satz mit X, war wohl nix.

Nachdem eine der besten Lektorinnen, die ich kenne,          Susanna Hübner ( Autorin ) meinen Rohentwurf gelesen hat, will ich ihrem Rat folgen und den gesamten Text nicht nur überarbeiten, sondern ganz neu schreiben. 

Zu viel habe ich da verwoben.

So ähnlich wie es auf diesem Bild aussieht, liest sich die Geschichte wohl für jemanden, der fremd in die Geschichte eintaucht. Der Stuhl ist übrigens der von Susanna Hübner. Seit Jahren steht er in meinem Garten.

 

Mindest so übersichtlich soll es werden, Struktur erkennbar sein. Geduld ist gefragt, wenn man so ein natürliches Kunstwerk schaffen will. An diesem hier feile ich seit etwa 2005. Das Foto entstand 2018. Und sieh im nächsten Foto, wie der gleiche Baum 2020 aussah.

 

Obwohl drum herum eine Baustelle war, ist doch schon die Wohnlichkeit des gewachsenen Baumhauses zu erkennen.

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