Weihnachtsgrüße

Alles rennt wie bekloppt, kaum ein Lächeln zu finden in den Straßen, den verregneten.
Und ich?
Auch ich hatte heute einen bissigen Gesichtsausdruck,
in der Hand die lange To-do-Liste,
mein Herz vereist.
Doch dann war da auf einmal ein Licht zwischen den Bäumen,
ein seltsames Leuchten von einer Sonne, die tagelang nicht gelächelt hatte.
Ich ging in den Laden an der nächsten Ecke, kaufte einen Rosenstrauß,
10 Stück nur 1,99€. Im Auto öffnete ich die Verpackung, ging mit den Rosen in der Hand nochmal in jeden Laden, in dem ich gewesen war, an die Orte an denen ich kein Lächeln hinterlassen hatte.
Sieben mal verschenkte ich nun ein Lächeln mit einer kleinen Rose. Drei Rosen blieben übrig für mich. Die stehen jetzt hier vor mir auf dem Schreibtisch. Wie wertvoll sind sie geworden, denn ich bekam mehr als sieben mal Lächeln zurück.

Es war nicht leicht, die Zeit zu opfern,
doch das vermeitliche Opfer wandelte sich in freudige Kraft.
Zurück in meinem Zuhause ging mir die Arbeit leicht von der Hand.
Und immer wieder blicke ich auf die drei kleinen Rosen.

Wie einfach ist es Freude zu bereiten.

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